
Katja Reider, Josephine Wolff
Plötzlich Polizist
Verlag: Loewe
Presi: 9,95€
ISBN: 978-3-7432-2189-5
Erstleser
Finn ist endlich Polizist. Doch an seinem ersten Tag läuft es nicht so, wie er es sich vorgestellt hat. Besonders sein Chef scheint nicht gut auf ihn zu sprechen zu sein. Dann bekommt die Polizeiwache einen Notruf rein: Diebstahl am Kiosk in der Schulstraße! Als die Polizei eintrifft, erzählt der Besitzer wie er sich befreien konnte. Allerdings kann er den Täter nicht wirklich gut beschreiben und auch niemand aus der Nachbarschaft hat etwas gesehen. Bis auf Milan. Dieser kann der Polizei etwas helfen, aber reicht das auch schon, um den Täter zu schnappen?
Polizei-Geschichten sind meistens so geschrieben, dass entweder die Kinder selber Polizisten sind oder sie aber die Täter auf frischer Tat ertappen, aber nicht schnappen können und dann der Polize helfen. So kennen ich das zumindest. Hier ist es aber nicht ganz so. Denn Milan ist eher Zeuge und wird von der Polizei befragt. Die Hauptperson ist Finn, ein Polizeineuling. Dennoch ist die Geschichte sehr schön und auch schlüssig aufgezeigt. Auch kommen die Personen nicht zu seltsam rüber oder wissen plötzlich etwas was sich wie an den Haaren herbeigezogen anfühlt.
Der einzige der mir seltsam vorkommt ist Polizeichef Muff. Warumer mit Zahnschmerzen in die Arbeit geht, erschließt sich mir nicht ganz.
Ansonsten war es ganz unterhaltsam die Geschichte zu lesen. Milan kam mir sogar sehr “kindgerecht” vor. So als wäre er wirklich ein Kind, dass im RL durch die Straßen gehen könnte. Dadurch kam die Geschichte noch einmal mehr natürlicher rüber, was definitiv ein großer Pluspunkt ist. Aber auch die ganzen Gesichtseindrücke. Diese sind zum Teil richtig komisch und man muss einfach nur grinsen.
Alles in allem macht die Geschichte richtig viel Spaß und zeigt auch den Kindern, dass es vollkommen egal ist, ob man viel weiß oder nicht, jeder Hinweis kann helfen. Denn besser das als gar keine Hilfe zu sein.
