
Marja Baseler & Annemarie van den Brink
Burg Herzberg - bitte klopfen!
Verlag: Klett Kinderbuch
Preis: 18,00€
ISBN: 978-3-95470-304-3
Kinder Sachbuch
Mila besucht ihren Freund Amor auf der Burg Herzberg, denn dieser will seinen Geburtstag feiern. Doch nach einem schweren Unwetter in der Nacht liegt ein großer Felsen vor dem Tor der Burg und die Zugbrücke ist zerstört. So müssen die Burgbewohner erst einmal in der Burg ausharren. Doch nach und nach gehen Brenn- und Essensvorräte zur neige. Gibt es einen rettenden Plan oder werden die Bewohner für immer in der Burg bleiben müssen?
Ich kannte das Buch “die Kackwurstfabrik” vom Namen und aussehen her und dachte mir bei diesem Buch schon, dass es genial für Kinder ist. Dann habe ich “Burg Herzberg” gesehen und wusste, dass ich das brauche. Die Illustrationen sind einfach genial und es gibt immer wieder so viele kleinere Details auf die man stößt. Und man lernt dabei auch ganz viel zum Thema Herz und den Körper. Ich hätte so niemals die Lungen als umgedrehten Apfelbaum betrachtet, aber es ist eine super Möglichkeit es anschaulich zu beschreiben! Durch die unterschiedlich platzierten Textblöcke ist es auch nicht so viel, was man auf einmal liest, sondern kann sich alles sehr gut einteilen.
Außerdem gibt es am Ende des Buches eine super Übersicht mit noch mehr Infos zu diesem Thema. Aber das allerbeste meiner Meinung nach, ist die Geschichte in dem Buch. Denn das Buch ist kein langweiliges Sachbuch, wie man es sonst immer kennt. In dem Buch “Burg Herzberg” gibt es wirklich eine Geschichte drin, die alles von den Sachthemen her mit reinpackt. So wird es direkt spannender das Buch zu lesen, da man einfach mitfiebert ob Mila und Amor den Felsen wegbekommen. Auch ist mir erst nach dem Lesen aufgefallen, dass die Innengestaltung des Buchdeckels nicht komplett gleich ist. So halten Rom und Jule hinten Händchen und die Pfeife des Herzogs liegt zerbrochen auf dem Boden. Ganz vorne ist das nicht der Fall. Da merkt man einfach, wie viel Mühe man sich mit der Gestaltung des Buches gemacht hat.
Ich selber denke mir bei solchen Sachbüchern einfach immer wieder, wie gerne ich diese doch selber als Kind gehabt hätte. Dann hätten mir bestimmte Themen damals vielleicht sogar besser gefallen.
