Vanessa Walder, Dominik Rupp

Wie zähmt man einen Drachen?

Verlag: Loewe
Preis: 9,95€
ISBN: 978-3-7432-1438-5
Erstleser

Sam möchte unbedingt einen Hund haben, doch dann entdeckt er im Tierheim etwas viel besseres: einen waschechten Drachen! Dieser wird dann auch sogleich adoptiert, doch es stellt sich auch schnell heraus, dass es gar nicht so einfach ist, einen Drachen zu haben. Besonders wenn dieser sogar sprechen kann und Hieronymus heißt. Und so langsam bekommt Sam Zweifel. Ist er doch nicht dazu in der Lage einen Drachen zu halten? Kann das Emma vielleicht wirklich besser? Und dann zieht Hieronymus wirklich zu Emma. Aber ob das gut geht?

Die Geschichte fängt schon direkt ziemlich lustig an, denn Sam möchte unbedingt ein Haustier haben. Und es ist einfach wie im echten Leben, dass die Kinder (hier Sam) einfach so lange rumnörgelt, bis seine Eltern einknicken und mit ihm ins Tierheim fahren. Das dort nicht nur Hunde sind, merkt man dann auch ganz schnell. Genial war es auch, als Sam die Hunde im Tierheim findet. Ich selber fand jeden einzelnen Hund super süß, doch genau das war für Sam nicht in Ordnung.  Auch wenn das Buch ja schon im Titel das Wort “Drache” hat und auch einer abgebildet ist, war ich dann doch etwas erstaunt, dass der Drache einfach im Tierheim war.

Und obwohl es eine richtige Fantasy Geschichte war, hatte ich das Gefühl, dass es doch sehr viel von der Wahrheit inne hatte. Denn Sam will unbedingt ja ein Haustier, merkt aber dann doch sehr schnell, dass es gar nicht so einfach ist, sich um eines zu kümmern. Die Eltern gehen dabei auch bis ans Äußere, selbst wenn sie eigentlich gar kein Haustier wollen. Und man kommt immer wieder an den Moment, wo man sich denkt “War das wirklich die richtige Entscheidung?”. In der Geschichte war es zum Glück nicht ganz so tragisch, denn Hieronymus - ich finde den Namen einfach nur lustig - kann sprechen und dadurch einfach besser kommunizieren, was alles passiert. Auch wenn er erst einmal eine kurze Zeit bei Emma wohnt, merkt auch er, dass es bei Sam doch besser ist. Wäre das mit allen Haustieren so einfach, so würde einiges erspart bleiben.

Aber ich muss auch sagen, dass mir die Zeichnungen sehr gut gefallen und durch so Kleinigkeiten auch richtig viel Leben ins Buch kommt. Die Zerrissenen Zettel oder der stinkende Rucksack - einfach Goldwert! Aber das schönste war dann am Ende doch noch, dass Hieronymus und Sam sich wieder vertragen haben. Denn das ist das wichtigste bei einer neuen Freundschaft!

Kommentare

Keine Kommentare

Kommentar schreiben

* Diese Felder sind erforderlich

Dein Kommentar erscheint erst nach einer Prüfung durch die Stadtbücherei Penzberg.